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Immobilienfinanzierung |
Informationen über die Immobilienfinanzierung |
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Eine Immobilienfinanzierung wird zum Bau oder Kauf einer Immobilie verwendet. Aber auch bei der Sanierung oder Modernisierung älterer Gegenstände
besteht die Möglichkeit diese Art der Finanzierung einzusetzen. Als Immobilienfinanzierung wird die Vergabe von Darlehen oder Krediten von Banken,
Sparkassen und speziellen Banken zum Bau und Erwerb von Immobilien bzw. zur Modernisierung und Sanierung von Wohneigentum bezeichnet. In
diesem Fall hat keine Bedeutung, ob der Besitzer bzw. Käufer das Wohneigentum selbst nutzt oder vermietet. Hinsichtlich des Finanzierungsvolumens
sind bei einer Immobilienfinanzierung die Darlehenshöhen eindeutig über denen von Privatkrediten.
Die Rückzahlung einer Immobilienfinanzierung kann einerseits in monatlichen Raten stattfinden oder in einer einmaligen Summe. Die monatliche Rate
wird aus der Jahresleistung berechnet, auch als Annuität bezeichnet. Diese setzt sich generell aus dem Tilgungssatz und dem Zinssatz. Der Tilgungssatz
liegt zu Beginn in der Regel bei 1 %, es ist aber möglich, sie auch höher zu wählen. Generell gilt: Je höher die Tilgung ist, umso schneller erfolgt die
Rückzahlung des Kredites. Mit jeder Rate verringert sich durch den Tilgungsanteil die Kreditsumme. Die Zinsen werden nur auf den Restkreditbetrag
kalkuliert, deshalb verringert sich in der Rate der Zinsanteil und es steigert der Tilgungsanteil. Kredite für Immobilienfinanzierung werden in der Regel
über eine längere Periode von 20 bis 30 Jahren zurückerstattet.
Nicht vergessen: Eine Immobilienfinanzierung kann auch durch einen Online Kredit durchgeführt werden.
Die Rückzahlung einer Immobilienfinanzierung in einer Summe ist durch Lebensversicherungen oder mit Sparplänen in Investmentfonds möglich.
Die Investition des Tilgungsanteils erfolgt dann in der Regel als Sparrate in den aktuellen Vorsorgevertrag. Der Kreditnehmer zahlt nur die Zinsen
für den Kredit. Wird die Lebensversicherung oder der Fondssparplan nach zum Beispiel 30 Jahren ausgezahlt, wird auf diese Weise der Kredit in
einer einmaligen Summe zurückerstattet und der Kreditnehmer ist unverzüglich schuldenfrei.
Die Absicherung der Immobilienfinanzierungen erfolgt generell mittels der Eintragung einer Grundschuld im Grundbuch. Die Beurkundung findet
bei einem Notar statt. Damit kann die Bank , bei einem notleidenden Kredit, das Haus im Rahmen einer Zwangsvollstreckung und Lizitation
veräußern und aus dem Verkaufserlös den Kredit tilgen. Grundschulden sind nicht mit dem konkreten Kreditvertrag verbunden und können aus
diesem Grunde auch für andere Verpflichtungen gegenüber der Bank als Sicherheit dienen, zum Beispiel bei Dispositionskrediten oder Privatkrediten.
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